Flügelbau
F_08 Nachdem die 3-lagigen Holme und die GFK-Steckungshülse fertig waren wurde zunächst der Steckungsbereich beider Flächen vorbereitet.
F_21 In dieser Einheit sind alle anfallenden Winkel für die starke Vorpfeilung und die V-Form berücksichtigt. Die Holme bilden mit eingedicktem Harz und den Verkastungen einen stabilen Kasten
F_23 Jetzt konnten abwechselnd die Rippen und die Verkastungen mit dem Holm verleimt werden.
F_28 Innerhalb kurzer Zeit sind alle Vollrippen verbaut. In der D-Box werden zur besseren Formgebung noch Halbrippen eingefügt.
F_45 Die Diagonalstreben werden mit gefrästen Verkastungen verstärkt.
F_70 Der Klappenschacht wird ebenfalls verstärkt. Hier sind auch die eingefügten Halbrippen im D-Box Bereich gut zu sehen.
QR_04 Die Querruder wurden separat aufgebaut, da die QR-Rippen in einem anderen Winkel verlaufen als die Flügelrippen. Die Lagerung geschieht über M3 Gabelköpfe, die in Novotex Rippen greifen.
QR_07 Die Stützfüsse an den Rippen und dem QR-Holm erlauben einen exakten und einfachen Aufbau der Ruder.
QR_09 Die genaue Ausrichtung und Verkastung erfolgte am Flügel. Außerdem wurde auch die Endleiste so genau angepasst.
QR_26 Damit das lange Ruder eine gute Torsionsfestigkeit bekommt, wurde die mit Balsa aufgefüllte Nase zusätzlich mit 0,4mm Sperrholz beplankt…
QR_28e … die im Bügelverfahren aufgeleimt wurde.
QR_30 Bei montiertem Querruder wurde nun die genaue Position der Hohlkehlenabdeckung ermittelt und aufgeleimt. Diese Methode wird weiter unten noch mal genauer beschrieben.
Fluegel_01-3
Und so sieht das rohbaufertige Flügelgerüst aus. Die Endleiste ist ein Sandwichbauteil aus 0,8mm Sperrholz mit einem Balsakern. Dadurch wird diese sehr fest, leicht und dünn.
F_79 Nach dem Verschleifen der gesamten Fläche wurde diese auf dem Holm stehend, auf vorher genau ausgerichteten Aluprofilen fixiert. So konnte nun zunächst die D-Box innen mit 0,6 und aussen mit 0,4mm Sperrholz beplankt werden.
F_83 Ich bevorzuge das Beplanken im Bügelverfahren. Dafür werden das Rippengerüst und die genau zugeschnittenen und geschäfteten Beplankungen dünn mit wasserfestem Leim bestrichen.
F_85 Nach dem Antrocknen des Leims kann die außen angefeuchtete Beplankung aufgebügelt werden. Bei dieser Methode muß nicht mit Nadeln oder Gewichten gearbeitet werden, da sofort ein perfekter Klebekontakt erreicht wird.
F_98 Die bereits vorbereitete Störklappen wurde nun in den Schacht eingepasst, mit den Servo angelenkt, auf perfekte Funktion geprüft und eingeklebt.
F_107 Der Höhensprung an den Klappen wurde mit Balsastraeifen angeglichen
F_109 Der Randbogen besteht aus Balsasegmenten die an die Endrippe geleimt…
F_111 … und zusammen mit dem kompletten Flügel sauber verschliffen wurde. Jetzt fehlten nur noch die Rippenaufleimer um den Rohbau abzuschließen.

Rumpfbau

Nachdem die Fleißarbeit den zweiten Flügel zu bauen abgeschlossen war, konnte ich mich an den Rumpfbau machen.. Bei der Konstruktion hielt ich mich sehr genau an das Original. Alle Spantenabstände und -winkel entsprechen dem Vorbild. Die verschiedenen Ebenen im Cockpitboden wurden ebenso wie die leicht gebogene Cockpitlinie für das Modell umgesetzt. Es wäre zwar um einiges einfacher gewesen diese Bereiche für das Modell zu begradigen, aber ich wollte gern alle sichtbaren Details “scale” haben. Den einzigen Kompromiss bin ich bei der Flügelverbindung eingegangen, eine Stahlwelle statt der Beschläge.

R_01 Zunächst wurde der doppelwandige, zentrale Spant zusammengebaut. In ihm treffen alle Kräfte aufeinander, da er die Flügelaufnahme und das Rad aufnimmt.
R_05 Eine gewissenhafte Verklebung war hier Pflicht. Das Bauteil ist extrem stabil und trotzem leicht.
R_14 Für die spätere HLW-Aufnahme wurden die entsprechenden Spanten verstärkt und die Lagerböcke eingeharzt.
R_17 Dieser Kasten ist die Helling für den Cockpitbereich, damit die Hellingfüße nicht zu hoch und damit instabil werden.
R_25 Für den hinteren Rumpfteil werden nur zwei parallel laufende Kiefernleisten zum Aufstellen der Spanten benötigt. Wie hier zu sehen ist, wird der Rumpf “upside down” aufgebaut.
R_36 Dies war ein spannender Moment. Passte wirklich Alles so wie im Computer gezeichnet? Ein paar kleine Korrekturen wurden gemacht und der komplexe vordere Rumpfbereich fügte sich zusammen.
R_37 Der Radkasten und die mit Novotex verstärkte Achsaufnahme.
R_39 Hier sind die verschiedenen Cockpitebenen und der integrierte Akkukasten zu erkennen.
R_45 Einbau der Holmgurte und anpassen der Sitzseitenteile.
R_47 Diverse Aufdoppler und Verstärkungen für Beplankung und Kufe wurden eingeleimt.
R_58 Die Rumpfunterseite mit dem Übergang zum unteren Hauptholm.
R_60
Nachdem die Kabel für die Stromversorgung und das Schleppkupplungsservo verlegt waren konnte mit der 0,6mm Sperrholzbeplankung begonnen werden.
R_62 An den stark gekrümmten Bereichen sind die Beplankungsstücke schmaler. Im hinteren Bereich konnten wesentlich größere Beplankungen aufgebügelt werden.
R_66 Die Schäftungen wurden an einer Metallschiene mit einem Deltaschleifer gemacht.
R_67 Die Sperrholzschichten zeigen gut an wie weit schon geschliffen wurde.
R_71 Das Rumpfgerüst wird im Bereich der Beplankung mit einer Leimraupe versehen, die Beplankung darauf abgerollt und der Leim wird dünn verstrichen.
R_72 Nach einer 15-minütigen Trockenzeit wird das von der Außenseite angefeuchtete Beplankungsstück aufgebügelt.
R_74a Nachdem die Unterseite fertig beplankt war, konnte der Rumpf von der Helling gelöst werden.
R_74 Ausrichten des Abschlußspantes und Einbau der Rippen für dir SLW-Dämpfungsfläche.
R_98 Das Seitenruderservo mit der Seilwippe wurde auf einem Brett montiert…
R_98a … und zwischen zwei Spantenstreben geleimt.
R_104 Die Bolzen des hinteren HLW Lagers sind aus abgesägten M4 Schaftschrauben hergestellt und mit UHU Endfest 300 mit einem Heckspant verbunden.
R_108 Die Pedalatrappen verdecken später das Schleppkupplungs Servo und eine Menge Trimmblei.
HAU_01 Für den Bau des Hauben Rohrrahmens habe ich eine extra Bauhelling konstruiert und gefräst. Zuerst wurden die mit Sand gefüllten Messingrohre über den Hellingteilen gebogen.
HAU_03 Die Helling mit den runden Ausschnitten an den Lötpunkten.
HAU_05 Die Rohre wurden passgenau zugeschnitten und mit einer Rundfeile angepasst.
HAU_08 Die genau ausgerichteten Teile wurden fixiert und weich zusammengelötet.
HAU_19 Das 2-teilige Haubengerüst noch ohne Versteifungen und Flügelanschlußrippe.
R_92 Hier wurde der Haubenrahmen auf den Rumpf gesetzt. Der untere Haubenrahmen ist jetzt noch mit dem Rumpf verbunden und wird mit ihm zusammen beplankt.
HAU_26 Zur Montage der seitlichen Abdeckrippen muß der hintere Haubenrahmen bei angesteckten Flügeln am Rumpf befestigt werden.
HAU_24 Hier das fertig gelötete Haubengerüst.
Nach dem Beplanken des unteren Haubenrahmens konnte dieser vom Rumpf getrennt werden.
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R_113 Der Abschlußspant zur Flügelabdeckung. Hier wird das letzte Beplankungsstück aufgebügelt.
R_134 Die Kufe wurde aus 2x5mm Eschenleisten formverleimt um die Biegespannung zu reduzieren.
R_135c Die vordere Kufenbefestigung habe ich mit einem Türscharnier aus dem Baumarkt gemacht. Der Flitschenhaken wird in erster Linie dazu benutz werden das Modell auf dem Flugfeld mit einem Seil zu ziehen.
R_137 Das Grundgerüst für die Flügelabdeckung wurde am montierten Modell angepasst.
R_139 Seitlich wurden noch Balsastreifen aufgeklebt und die Beplankung aus 0,4mm Sperrholt zugeschnitten
R_140 Das fertig beplankte Teil wird noch verspachtelt.
R_142 Hier sind schön die verschiedenen Ebenen im Cockpitboden und die herausnehmbaren Sitzseitenteile zu erkennen.
R_145 Hier wird später der hintere Instrumentenpilz aufgeschraubt und die Gurte für den vorderen Sitz durchgeführt.
R_146 Nach dem Aufdoppeln der Spanten wurde die obere Innenseite mit 0,6mm Sperrholz beplankt.
R_132d Der vordere Haubenrahmen mit Verstärkungen und bereits angepassten Scharnieren.
R_132f Die Verriegelung funktioniert genau wie im Original über zwei verbundene Hebel. Im Modell kann der vordere durch das Schiebefenster gut erreicht werden.
R_132g Das hintere Haubengerüst wird hier mit dem unteren Haubenrahmen verklebt.
Leitwerke
HLW_19 Das HLW Ruder wird zunächst entlang des gefrästen Hilfsholms aufgebaut
HLW_21 Eine Alu Winkelleiste dient zur genauen Ausrichtung. Wie im Original gibt es nur 3 durchgehende Rippen pro Seite, die gleichzeitig die Lagerpunkte werden
HLW_24 Die halbrunde Rudernase wird mit Balsa aufgefüllt.
HLW_36 In die Dämpfungsfläche werden nun die Halbrippen und die Nasenleiste eingesetzt und auf die Ruder werden die gefrästen Aufleimer und Endleisten aus 0,8mm Sperrholz aufgeleimt.
HLW_46 Die Rudernasen wurden sorgfältig verschliffen und die Aufleimer angeschäftet.
HLW_47 Anpassen der Ruder an die Dämpfungsfläche.
HLW_48 Die Rudernase wird nun mit 0,4mm Sperrholz beplankt um eine gute Torsionssteifigkeit zu bekommen.
HLW_50 Die noch unbeplankte Hohlkehle.
HLW_55 Der unverschliffene Randbogen.
HLW_57 Der HLW Rohbau. In den mittleren Rippen findet später das Servo Platz und lenkt die mit einem Alu-U-Profil verbundenen Ruderhälften zentral an.
HLW_64 Die Dämpfungsfläche wird mit 0,4mm Sperrholz beplankt.
HLW_69 Zum Schluss wird die Hohlhehle mit einem Streifen abgedeckt. Die Ruder sind mit einem Bowdenzugdraht im Drehpunkt gelagert.
SLW_01a Das SLW wird ebenso aus den Frästeilen zusammengebaut.
SLW_05 Gefräste Endleisten erleichtern den Aufbau sehr und das Ruder ist in kurzer Zeit fertiggestellt.
SLW_09 Die Nasenbeplankung aus 0,4mm Sperrholz wird wieder aufgebügelt.
R_106b Anpassen an den Rumpf und wieder die Hohlkehlenabdekung aufleimen. Die Anlenkung wird über Seile gemacht.
Ka2_01
Und so sieht dann der komplette Rohbau aus.
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